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Richtig vorbereitet ins
Vorstellungsgespräch

Die meisten Bewerber kennen das Gefühlschaos, wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch eingeht:
Erst freut man sich über diese Form der Anerkennung und die neu entstehenden Karrierechancen, doch schon wenig später macht sich die Unsicherheit breit, wie man sich möglichst gut im Bewerbungsgespräch präsentiert.

Wenn es um das Vorstellungsgespräch geht, ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete. Dies gilt vor allem für Stellen, bei denen auf Sorgfalt, strukturiertes Arbeiten, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit besonders viel Wert gelegt wird. Insbesondere für Jobs im Finanz- und Rechnungswesen, etwa als Buchhalter, Controller oder Steuerfachangestellter. Möchten auch Sie Ihr Vorstellungsgespräch optimal vorbereiten? Wir haben für Sie aus unserer Erfahrung einige wertvolle Tipps zusammengestellt.

Informieren Sie sich über das Unternehmen

Sicherlich erwarten Sie von Ihren Gesprächspartnern, dass sie sich vorab Ihre Unterlagen angesehen haben. Genauso setzt der Personalverantwortliche voraus, dass Sie sich bereits im Vorfeld über das Unternehmen informiert haben. Lesen Sie sich auf der Website der Firma vor allem die Firmengeschichte und die Texte zu Vision oder Philosophie aufmerksam durch. Sie müssen nicht die komplette Zeitleiste auswendig lernen, aber eine Ahnung davon haben, ob das Unternehmen 10, 50 oder 100 Jahre alt ist und was die Meilensteine in der Entwicklung der Firma waren.

Wichtige Pluspunkte sammeln Sie, wenn Sie sich mit der finanziellen Situation des Unternehmens auseinandergesetzt haben. Sie können auf der Webseite unter Presse oftmals die wichtigsten Finanz-News finden, prüfen Sie aber auch weitere verfügbare Quellen wie die Bilanz oder den Geschäftsbericht. Diese Informationen sind für Ihre Entscheidung im Übrigen auch sehr wertvoll, da es Ihnen bei der Einschätzung hilft, wie sicher der Job und wie gut das Unternehmen finanziell aufgestellt ist.

Es ist auch immer eine gute Idee, sich zum Gelesenen Fragen zu notieren. Wenn Sie im Vorstellungsgespräch eine Frage beginnen mit „Auf Ihrer Website habe ich gelesen, dass …“ und dann Ihre Frage formulieren, ist das ein eleganter Weg, um dem potenziellen Arbeitgeber Ihr ehrliches Interesse an der Stelle zu zeigen.

Seien Sie auf dem aktuellen Stand

Nicht alle Firmen haben eine gut gepflegte Presseseite mit aktuellen Berichten und Meldungen online. Bedienen Sie sich deshalb auch anderer Quellen, um wichtige News über das Unternehmen zu erfahren. Je nach Unternehmensgröße kann das die Lokalzeitung sein oder die überregionale Presse – meist werden Sie online aber besser fündig. Wichtige Netzwerke sind Xing oder LinkedIn, wo immer mehr Unternehmen einen Einblick über Karriereoptionen gewähren.

Halten Sie sich je nach Stelle, auf die Sie sich bewerben, auch über aktuelle Entwicklungen der Branche auf dem Laufenden. Hierfür ist es im Vorfeld des Gesprächs hilfreich, Fachmedien bzw. fachspezifische Newsletter aufmerksam zu lesen und sich auf relevanten Verbandsseiten umzuschauen. Schauen Sie auch einmal in Xing und LinkedIn nach entsprechenden Gruppen, die branchenspezifische Entwicklungen diskutieren.

Verschaffen Sie sich ein Bild von Ihren Ansprechpartnern

Dieser Punkt ist ganz wörtlich zu verstehen! Wenn Ihnen bei der Einladung zum Vorstellungsgespräch keine Gesprächsteilnehmer namentlich genannt werden, fragen Sie nach. Holen Sie sich dann über die Unternehmenswebseite, Xing oder LinkedIn Informationen zu den Personen ein. Sie haben so nicht nur einen guten Eindruck von der Person, sondern für das Bewerbungsgespräch auch schon die Verknüpfung von Namen und Gesichtern parat. In der Vorstellungsrunde zu Beginn ist ja die Aufregung doch meist groß, sodass man sich in dieser Situation die genannten Namen schlecht merken kann. Da Sie sich die Namen bereits gut eingeprägt haben, können Sie Ihre Gesprächspartner mit Namen im Verlauf des Vorstellungsgesprächs ansprechen. Das hinterlässt immer einen sehr guten Eindruck!

Bereiten Sie sich auf die Klassikerfragen vor

„Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“, „Was ist Ihre größte Schwäche?“, „Wie gehen Sie mit Kritik um?“ … Einige oft gestellte Fragen in Vorstellungsgesprächen sind richtige Klassiker. Der Vorteil solcher Standardfragen: Die Antworten lassen sich vorab in Ruhe vorbereiten. Im Internet finden Sie viele Sammlungen zu dieser Art von Fragen und mögliche Antworten darauf. Lesen Sie sie zur Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs durch und überlegen Sie, was davon für Sie passt. Das Allerwichtigste ist nämlich, dass Sie diese (wie überhaupt alle Fragen) ehrlich und authentisch beantworten. Viele Personaler sind richtig gute Menschenkenner und lassen sich nicht durch auswendig gelernte Floskeln blenden.

Stellen Sie sich auch auf jobspezifische Fragen ein. Bei Buchhaltern beispielsweise ist es nicht unüblich, im Vorgespräch neben den allgemeinen Klassikerfragen auch sehr fachbezogene Themen anzusprechen. Solche Fragen könnten zum Beispiel lauten

  • Was müsste ein Reporting von Ihnen enthalten, damit unsere Finanzsituation optimal abgebildet wird?
  • Mit welcher Software haben Sie bisher gearbeitet?
  • Wie gehen Sie mit Unregelmäßigkeiten in der Buchführung um?

Informieren Sie sich über marktübliche Gehälter

Die Gehaltsverhandlungen sind ein heikler Punkt im Verlauf eines Vorstellungsgesprächs: Sie wollen sich nicht unter Wert verkaufen, aber auch nicht Ihre Chancen zunichtemachen, indem Sie mit überhöhten Forderungen aufschlagen. Informieren Sie sich daher unbedingt im Vorfeld, welche Spanne in Ihrem Job, in Ihrer Stadt und mit Ihren Qualifikationen realistisch ist.

Tabellen im Internet können eine grobe Orientierung geben. Viel besser kann Ihnen aber Ihr Personalberater hierzu Auskunft geben, da er meist nicht nur den regionalen Arbeitsmarkt gut kennt, sondern vielleicht sogar genauere Informationen dazu hat, welche Gehälter in der jeweiligen Firma üblicherweise gezahlt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Personalberater

Besonders wenn Ihre Jobsuche bereits eine Weile her ist, unterschätzen Sie den Aufwand für die Vorbereitung nicht. Ihnen stehen heute deutlich mehr Quellen zur Verfügung, um sich zu informieren. Gleichzeitig erwarten Personalentscheider heute aber auch, dass Sie sich schon genau informiert haben.

Deshalb sollten Sie erwägen, sich von einem spezialisierten Personalberater bei dem Jobwechsel unterstützen zu lassen. Er ist ein wertvoller Ansprechpartner für die Vorbereitung Ihres Vorstellungsgesprächs und hat mehr Einblick ins Unternehmen als Sie sich selbst online verschaffen können. Oftmals kennt er die potenziellen Arbeitgeber schon gut, weil er sie bereits bei vorhergehenden Vorstellungsterminen erlebt hat. Außerdem kann er aufgrund der Marktkenntnis gut einschätzen, welches Gehalt Sie verlangen können und in welcher Branche gerade stark gesucht wird. Der Vorteil für Sie: So können Sie sich optimal vorbereiten und mit mehr Sicherheit in das Gespräch gehen. Dieser Service ist für Sie als Bewerber übrigens ganz unverbindlich und kostenlos.

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